I love … Dankbarkeit

Ich habe 2015 ja zu meinem „Jahr, das ich lieben werde“ auserkoren. Und gemerkt, dass diese positive Haltung ganz viel bewirken kann. Dabei bin ich auf das Thema Dankbarkeit gestoßen. Denn ich habe gemerkt, dass es immer etwas gibt, wofür ich dankbar sein kann – egal, wie mein Tag war. Diesen Blick hatte ich für eine lange Zeit verloren. Jetzt sind meine Augen und mein Herz wieder offen, Gutes wahrzunehmen und als nicht selbstverständlich zu sehen. Und genau das lenkt den Blick von mir selbst weg. An schlechten Tagen neige ich dazu, mich selbst zu bemitleiden und mein Schicksal anzuklagen. Wenn mir jedoch bewusst wird, wie viele Gründe es immer noch gibt, dankbar zu sein, verliert der schlechte Tag einen großen Teil seines Schreckens.

Wofür ich dankbar bin? Oft sind es kleine, sehr kleine Dinge. Dafür, dass ich es geschafft habe, morgens aufzustehen. Für einen Mini-Spaziergang. Für die Sonne, die scheint. Manchmal sind es aber auch ganz andere Sachen: an meiner Lieblingswurst zu schnuppern – eine Umarmung – ein cooler Song im Radio. Es geht nicht darum, wofür man dankbar ist. Sondern darum, Dankbarkeit zu erleben. Eine wichtige Lektion.

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